Backup & Datensicherung – vorbeugen statt Daten retten
Datenverlust ist selten ein technisches Problem – er ist meistens ein Organisationsproblem. Eine einzelne externe Festplatte, die man ab und zu ansteckt, ist kein Backup, sondern eine Hoffnung. Ich richte Datensicherung so ein, dass sie automatisch läuft, gegen Ransomware belastbar ist und im Ernstfall nachweislich funktioniert. Ab 60 €/h für Privatkunden, 80 €/h für Unternehmen.
Warum eine externe Festplatte allein kein Backup ist
- Sie ist im Alltag angeschlossen. Genau das nutzen Schadprogramme: Sie verschlüsseln, was gerade erreichbar ist – die Backup-Platte inklusive.
- Sie hat eine einzige Version. Fehlerhafte oder gelöschte Dateien werden mitgesichert, ältere Stände sind weg.
- Sie steht am selben Ort. Brand, Wasser, Diebstahl oder Blitzschlag treffen Original und Kopie gleichzeitig.
- Niemand prüft sie. Eine Sicherung, die nie getestet wurde, ist keine Sicherung, sondern eine Annahme.
Auch ein RAID im NAS oder Server ist kein Backup: Es schützt gegen den Defekt einer Platte, nicht gegen Löschen, Verschlüsselung oder Fehlbedienung. Ein RAID spiegelt Fehler genauso zuverlässig wie Daten.
Die 3-2-1-Regel – und was ich daraus mache
Der bewährte Grundsatz lautet: 3 Kopien der Daten, auf 2 verschiedenen Medien, davon 1 außer Haus. Ich ergänze zwei Punkte, die in der Praxis über Erfolg oder Datenverlust entscheiden:
- +1 Kopie offline oder unveränderlich: ein Laufwerk, das nur zur Sicherung angesteckt und danach getrennt wird, oder ein unveränderlich gespeicherter Cloud-Stand (immutable/WORM). Das ist der wirksamste Schutz gegen Verschlüsselungstrojaner.
- +0 Fehler bei der Wiederherstellung: regelmäßige Restore-Tests. Ich prüfe, ob sich einzelne Dateien und ein komplettes System tatsächlich zurückspielen lassen – dokumentiert, nicht aus dem Bauchgefühl.
Was ich für Sie einrichte
- Backup-Konzept: eine kurze, verständliche Übersicht, welche Daten wie oft wohin gesichert werden – und was bewusst nicht.
- NAS-Lösungen: Einrichtung und Absicherung lokaler Speicher (u. a. Synology) inklusive Benutzerrechte, Snapshots und automatischem Zeitplan.
- Externe Festplatten mit Rotationsplan: verschlüsselt, mit klarem Rhythmus und einem Platz außer Haus.
- EU-Cloud-Backup: verschlüsselte Sicherung in europäische Rechenzentren – für Kunden, die keinen zweiten Standort betreiben wollen.
- Schutz vor Ransomware: unveränderliche Speicherstände, getrennte Zugangsdaten, keine Backup-Freigaben im normalen Nutzerkonto.
- Überwachung: Benachrichtigung, wenn eine Sicherung ausfällt – eine still gescheiterte Sicherung ist der Klassiker.
- Notfallplan: aufgeschrieben, wer im Schadensfall was in welcher Reihenfolge tut.
Backup für Privatkunden: ohne Mitdenken
Familienfotos, Dokumente, Steuerunterlagen – oft über Jahre gewachsen. Der häufigste Fehler ist, dass die Sicherung manuelles Zutun erfordert; und genau das passiert irgendwann nicht mehr. Ich richte eine Lösung ein, die im Hintergrund läuft und sich meldet, wenn etwas nicht klappt – erklärt so, dass Sie im Zweifel selbst eine Datei wiederfinden.
Backup für Unternehmen: DSGVO, Fristen, Notfallplan
Für Betriebe geht es nicht nur um Daten, sondern um Nachweise. Art. 32 DSGVO verlangt geeignete Maßnahmen für Verfügbarkeit und Belastbarkeit der Systeme – ein Konzept, das man im Schadensfall vorlegen kann, gehört dazu. Typische Themen:
- Verfügbarkeit: Wie lange dürfen Buchhaltung, Warenwirtschaft oder Kassensystem ausfallen? Daraus leitet sich ab, wie oft gesichert werden muss.
- Aufbewahrungsfristen: Was muss wie lange aufbewahrt werden – und was gehört gar nicht ins Backup (Stichwort unnötige Datenhaltung).
- Wiederherstellzeit: ein Notfallplan, der beschreibt, wie ein System in welcher Zeit zurückkommt.
- Dokumentation: Backup-Zeitplan, Speicherorte und Restore-Tests schriftlich festgehalten – für Audits und die IT-Akte.
- Microsoft 365: Cloud-Postfächer und OneDrive sind nicht automatisch gesichert. Details unter Microsoft 365.
Was die Einrichtung kostet
| Leistung | Preis | Details |
|---|---|---|
| Backup-Konzept (Privatkunden) | 60 €/h | Datenaufnahme, Konzept, Einrichtung, Einweisung |
| Backup-Konzept (Unternehmen) | 80 €/h | inkl. Notfallplan und Dokumentation |
| Restore-Test | im Stundensatz | Wiederherstellung nachweislich prüfen |
| Hardware (NAS, Festplatten) | nach Aufwand | Beschaffung auf Wunsch, Weitergabe ohne Aufschlag |
| Laufende Cloud-Kosten | direkt beim Anbieter | Sie rechnen Speicher direkt mit dem Anbieter ab |
| Monatliche Kontrolle | im Wartungsvertrag | ab 29 €/Monat – siehe Wartungsvertrag |
Wie sicher sind Ihre Daten im Moment wirklich?
Sagen Sie mir, wo Ihre Daten liegen – ich sage Ihnen, ob das im Schadensfall trägt. Die Einschätzung kostet Sie nichts.
📞 +49 (0)6894 7059704 📅 KontaktformularHäufige Fragen zu Backup
Wir haben doch alles in der Cloud – brauchen wir da noch ein Backup?
Ja. Synchronisation ist kein Backup. Wird eine Datei gelöscht oder von Schadsoftware verschlüsselt, wandert das über alle verbundenen Geräte. Ein Backup ist eine davon getrennte, versionierte Kopie.
Wie oft sollte gesichert werden?
So oft, dass ein Tagesverlust verkraftbar ist. Für Dokumente und Fotos reicht meist eine tägliche Sicherung, für laufende Geschäftsdaten ein kürzerer Takt. Wir legen das anhand Ihrer tatsächlichen Risiken fest – nicht nach Gefühl.
Alle Preise gemäß § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung) ohne Mehrwertsteuer. Anfahrt kostenfrei in Spiesen-Elversberg, Neunkirchen, St. Ingbert, Saarbrücken, Sulzbach, Schiffweiler, Illingen und Ottweiler. In allen übrigen Gemeinden: bis 15 km Fahrstrecke kostenfrei, 15–30 km 15 €, 30–50 km 25 €, über 50 km 35 €. Laufende Kosten für Cloud-Speicher rechnen Sie direkt mit dem Anbieter ab.
Passende Leistungen: Datenrettung · Cloud-Umzüge · Microsoft 365 · Wartungsvertrag · IT-Sicherheit & Datenschutz · Blog: Die 3-2-1-Regel
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